Die Mieterhöhung ( Wohnraum )

Der Vermieter darf frühestens 1 Jahr nach der letzten Mieterhöhung (§ 558 Abs. 1 BGB) die Miete bis zum örtlichen Mietspiegel anheben, alle 3 Jahre um bis zu 20% allerdings nur bis zur Höhe des örtlichen Mietspiegels(Kappungsgrenze - § 558 Abs. 3 BGB) und bei Begründung des Mieterhöhungsverlangens. (§§ 558 bis 558 e BGB)

 

Bei einer Mieterhöhung hat der Mieter verschiedene Verhaltensmöglichkeiten.

Werden 3 Vergleichswohnungen angegeben, so kann er diese prüfen und die Vergleichbarkeit feststellen bzw. bestreiten. Kriterien sind z.B.

* Alter, Größe

* Art, Ausstattung,  Beschaffenheit

* Lage

* Ist der Mietpreis ungewöhnlich hoch weil  die Vergleichswohnung neu bezogen wurde und der Vermieter beim Neubezug bis zu  20% über Mietspiegel nahm.

 

Falls ein örtlicher Mietspiegel besteht kann der Mieter den Wert der Wohnung danach berechnen und so evtl.  eine Einigung mit dem Vermieter erreichen.

 

Im Einzelfall  muss evtl. das Amtsgericht  über ein Sachverständigengutachten den Fall entscheiden.



Um das Prozssskostenrisiko zu vermindern kann der Mieter zB. einen dem erwarteten Mietspiegel entsprechenden Teil der Mieterhöhung bezahlen, evtl. auch nur unter Vorbehalt.

Dazu weiteres in der obigen Linkliste(HOME) - zB. der Link des berliner Mietervereins zur Mieterhöhung.

 

(Dies ist keine Beratung - also alles obige  ohne Gewähr )


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